5000 vernetzte Küchengeräte. Diese Marke hat die m2m systems GmbH jetzt geknackt – und zwar mit der Integration eines Irinox Schockfrosters in die bestehende Küche 4.0 des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg. Ein Meilenstein, der direkt vor Ort gefeiert wurde: gemeinsam mit dem Betreiber (Frau Goßner, Herr Morhard), dem Ingenieurbüro Helfer.Plan (Bernd Helfer) und Gerätehersteller Irinox.
Warum viele Küchen an der Digitalisierung scheitern
Digitalisierung, Vernetzung, Küche 4.0 – Begriffe, die seit Jahren durch die Presse geistern, oft begleitet von großen Versprechen und noch größeren Enttäuschungen. Die Folge: eine spürbare „Digitalisierungsmüdigkeit“ bei vielen Küchenbetreibern. Das Dominikus-Ringeisen-Werk zeigt: Es geht auch anders.
Der Praxisfall: Küche 4.0 im Dominikus-Ringeisen-Werk
Die Anforderung: keine Insellösung, volle Datenhoheit
Dem Auftraggeber war von Anfang an klar, was er nicht wollte: eine Insellösung eines einzelnen Herstellers. In seiner Küche laufen Geräte verschiedenster Marken – jede mit eigener Bedienlogik wäre ein Alptraum im Alltag. Stattdessen wollte er ein lokales Netzwerk mit voller Datenhoheit, das den Anforderungen seiner eigenen IT-Abteilung standhält.
Die Lösung: Küche 4.0 mit ProKitchen von m2m systems
Die Wahl fiel auf „Küche 4.0″ in Kombination mit ProKitchen von m2m systems – am Markt seit 2004, mit entsprechend breiter Erfahrung. Das Ingenieurbüro Helfer.Plan hatte die digitale Nutzung bereits in der Erstplanung und bei der späteren Nachrüstung mitgedacht.
8 Herstellermarken, ein Netzwerk
Neben eigenen Sensorsystemen wurden folgende Hersteller ins Netzwerk integriert: Rational, Irinox, Elro, Meiko (inkl. Meiko green waste), Siemens, Elreha, Rieber – ausdrücklich auch Geräte direkter Wettbewerber, denn nur so ist eine lückenlose Überwachung und Dokumentation möglich.
Das Ergebnis: sofortiger Mehrwert und eine solide Basis für künftige Erweiterungen.
Die drei Säulen von Küche 4.0
Energiemanagement
Verbräuche werden erfasst und transparent dargestellt. Echtdaten ermöglichen gezieltes Sparen, etwa durch intelligentes Lastmanagement.
Automatisierung
Beispiel HACCP: Daten werden automatisch erfasst, auf Grenzwerte geprüft, zentral dokumentiert – für mehr Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit ohne manuellen Aufwand.
Servicemanagement
Meldet ein Gerät einen Defekt oder eine Abweichung, informiert das System automatisch: zuerst den Gerätenutzer, dann eskalierend den Küchenleiter, bis hin zum Servicepartner oder Hersteller.
Fazit: Digitalisierung, die sich für den Kunden rechnet
Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie bringt nur dann echten Nutzen, wenn sie vom Kunden ausgeht und professionell umgesetzt wird – wie in Ursberg.
m2m systems liefert herstellerunabhängige Lösungen für echte Küchenprobleme: weniger Energieverbrauch, weniger manueller Aufwand, mehr Sicherheit, höhere Verfügbarkeit, geringere Kosten. Die neu gewonnene Transparenz macht Überraschungen überflüssig und schafft die Grundlage für gezieltes Management über den gesamten Küchen-Lebenszyklus.
Weitere Referenzprojekte
Das funktioniert nicht nur bei Neubauten, sondern auch im Bestand:
- Campus Gastronomie in Tübingen, Fulda, Würzburg und Lübeck
- Zentralküche Kreiskrankenhaus Dormagen
- Lehrküche Hochschule Fulda, BFS Würzburg