Was bedeutet Systemintegration eigentlich in der Praxis?
Am Schulcampus Aschheim entsteht gerade ein gutes Beispiel dafür, was Systemintegration in der Praxis bedeutet.
Gemeinsam mit der Firma Edgar Fuchs München als Auftraggeber und ausführendem Partner für die Küchentechnik sowie der Firma Helfer Plan als verantwortlichem Fachplaner verbinden wir dort Planung, Küchentechnik und digitale Systemintegration zu einer Lösung.
Warum moderne Profiküchen eine Integrationsplattform brauchen
Eine moderne Profiküche besteht aus unterschiedlichsten technischen Welten – Küchengeräten verschiedener Hersteller und Generationen, Sensorik, Steuerungen, Energieversorgung, Netzwerktechnik, Datenkommunikation, Software. Jede Komponente kann für sich hervorragend funktionieren. Nur ergeben viele gute Einzelkomponenten noch lange kein funktionierendes Gesamtsystem. Hier setzen wir bei m2m systems an.
Gemeinsame Standards zwischen Herstellern wären wünschenswert. Nur wartet die Digitalisierung professioneller Küchen nicht darauf, dass sich irgendwann alle auf dieselbe technische Sprache einigen. Systemintegration heißt für uns: unterschiedliche technische Welten schon heute miteinander verbinden.
KÜCHE4.0® – offen, herstellerübergreifend, nachrüstbar
Dafür ist KÜCHE4.0 als herstellerübergreifende Integrationsplattform gebaut – offen, herstellerübergreifend, nachrüstbar. Nicht die vorhandene Technik ordnet sich einer Plattform unter, sondern die Plattform integriert die vorhandene Technik.
Architektur nach Wahl: lokal, private Cloud, Cloud oder hybrid
Diese Offenheit gilt auch für die Architektur. Eine zentrale Anforderung des Bauherrn in Aschheim war, dass betriebsrelevante Funktionen lokal und unabhängig von einer Cloud laufen können. Deshalb bietet KÜCHE4.0 die Wahl zwischen mehreren Systemarchitekturen: lokal, private Cloud, Cloud oder hybrid. Der Betreiber entscheidet, wo seine Daten verarbeitet und gespeichert werden und welche externen Dienste er nutzt.
Cloud ist bei KÜCHE4.0 eine Option, keine Voraussetzung – das reduziert Abhängigkeiten und erhält die Datenhoheit beim Betreiber.
Eine Datenbasis, viele Anwendungen
Diese integrierte Datenbasis trägt Anwendungen von HACCP und Food Safety über Energie- und Lastmanagement bis zu Service und Instandhaltung.
Ein Beispiel dafür ist SERIC, der KI-Serviceagent: Er nutzt die durch KÜCHE4.0 zusammengeführten Geräte-, Betriebs- und Servicedaten, um Serviceprozesse intelligent zu unterstützen. Denn entscheidend ist nicht, möglichst viele Daten zu sammeln, sondern die richtigen Daten zuverlässig verfügbar zu machen.
Fazit
Am Ende zählt für den Betreiber ein funktionierendes Gesamtsystem – heute, nicht erst in der perfekten, einheitlichen Welt von morgen.
Am Schulcampus Aschheim zeigt sich das ganz praktisch: Statt auf einen künftigen Hersteller-Standard zu warten, verbindet KÜCHE4.0® die vorhandene Technik schon jetzt zu einer belastbaren Gesamtlösung – offen für neue Geräte, unabhängig in der Architektur und mit einer Datenbasis, die über den reinen Betrieb hinausträgt. Das ist für uns der Unterschied zwischen gut funktionierenden Einzelkomponenten und einem Küchenbetrieb, der sich auf sein Gesamtsystem verlassen kann.
m2m systems – Technik verbinden. Nutzen schaffen.