m2m systems – Woher wir kommen

m2m systems – wenn Vernetzung messbaren Nutzen bringt

Seit über 30 Jahren entwickeln wir vernetzte Systeme – lange bevor Begriffe wie IoT oder Industrie 4.0 geprägt wurden.

Unsere Wurzeln liegen in Embedded-Systemen, dezentralen Architekturen und echter industrieller Praxis. Heute entwickeln wir daraus maßgeschneiderte Lösungen für Gastronomie und Hospitality.

Unser Fokus war dabei nie Technologie um ihrer selbst willen, sondern immer ihr wirtschaftlicher Nutzen:

    • Integration statt Insellösungen
    • Interoperabilität statt Datensilos
    • Praxisbewährte Systeme statt theoretischer Konzepte

Mit eigener Plattform und tiefem Branchenverständnis schaffen wir Lösungen, die zuverlässig funktionieren – und messbaren Mehrwert liefern.

Woher wir kommen

Unsere Geschichte beginnt lange bevor Begriffe wie IoT oder Industrie 4.0 existierten. Während andere noch über einzelne Systeme nachdachten, arbeiteten wir bereits daran, Maschinen miteinander sprechen zu lassen. Der Einstieg erfolgte über die Datentechnik – auf Basis früher Mikroprozessor-Generationen, wie sie auch in der Raumfahrt und ersten Embedded-Systemen eingesetzt wurden.

Doch von Anfang an ging es um mehr als Technik: Komplexität beherrschbar machen. Systeme intelligent vernetzen. Zukunft praktisch umsetzen.

In der Automatisierung von Textilverarbeitung entstanden Lösungen, die ihrer Zeit voraus waren. Mehrere Prozessoren wurden über serielle Schnittstellen vernetzt, gesteuert durch eigene Protokolle und klare Architekturen. Was heute als dezentrales Embedded Networking bezeichnet wird, war damals bereits Realität.

Der nächste Schritt führte in die Gastronomie. Dort übertrugen wir diesen Ansatz auf Küchengeräte – insbesondere Kaffeeautomaten – und verbanden erstmals Automation, Qualität und Vernetzung zu einem funktionierenden Gesamtsystem.

Ein Moment veränderte alles: Auf der Hannover Messe trafen wir auf Mike Markkula und Ken Oshman – prägende Persönlichkeiten der frühen Silicon-Valley-Ära und eng mit Apple verbunden.

Ihre Überzeugung war klar: Die Zukunft gehört vernetzten Geräten.

Was heute selbstverständlich ist, war damals eine radikale Vision. Für uns wurde sie zum Wendepunkt.

Bereits 1994 setzten wir diese Idee konsequent um. Es entstanden Architekturen für vernetzte Kaffeeautomaten – basierend auf Technologien aus dem Silicon Valley. Geräte konnten über Netzwerke wie ARPANET oder Compuserve ferngesteuert und parametriert werden. Was heute Standard ist, war damals echte Pionierarbeit.

Parallel arbeiteten wir mit führenden Forschungseinrichtungen – darunter das ICT der TU Wien, die TU Dresden sowie das
Forschungszentrum Informatik Karlsruhe – und beschäftigten uns früh mit Künstlicher Intelligenz. Dabei setzten wir auf fallbasierte Verfahren: Systeme, die aus konkreten Erfahrungen lernen und dieses Wissen auf neue Situationen übertragen.

Was heute mit Big Data und Machine Learning skaliert wird, entstand damals aus strukturiertem Erfahrungswissen – präzise, nachvollziehbar und direkt einsetzbar.

In dieser Phase entstanden weitere Innovationen:

    • Vollautomatische Produktausgabe mittels RF-Chips
    • Sprachgesteuerte Warenautomaten
    • Vernetzte Kassensysteme

Der rote Faden blieb unverändert: Technologie muss nicht nur funktionieren – sie muss Nutzen bringen.

Doch wir haben auch gelernt: Nicht jede Innovation scheitert an der Technik – sondern häufig am richtigen Zeitpunkt und an
menschlichen Faktoren.

Der nächste Schritt: m2m systems

Aus dieser Erfahrung heraus entstand 2004 m2m systems.

Unser Anspruch war klar: Vernetzung nicht nur denken – sondern nutzbar machen.

Auf Basis offener Technologien wie Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP/IP entwickelten wir skalierbare Lösungen für die Gastronomie.

Ein erster großer Meilenstein: ein internationales Projekt mit Ecolab für Lufthansa / LSG Sky Chefs. Ziel war es, Bandspülsysteme weltweit zu vernetzen und Verbrauchsdaten für Wasser, Energie und Reinigungschemie zentral auszuwerten. Eine hochkomplexe Aufgabe – gelöst durch eine Architektur, die selbst höchsten Anforderungen und den Sicherheitsstandards gerecht wurde.

Nach dem Ende der Exklusivität im Jahr 2011 konnten wir unsere Lösungen in den freien Markt überführen. Dort zeigte sich schnell eine grundlegende Herausforderung: Heterogene Systeme lassen sich nicht durch eine einzelne Technologie vereinheitlichen.

Versuche, branchenweite Standards zu etablieren – unter anderem im Umfeld von LonMark, wo wir innerhalb der LON Nutzerorganisation den Arbeitskreis Gastronomie leiteten, sowie durch den von m2m systems initiierten Arbeitskreis „Kommunikation“ im Industrieverband HKI – scheiterten primär an heterogenen Herstellerinteressen. Jeder Anbieter interpretierte und optimierte den „Standard“ im Sinne des eigenen Systems, echte Offenheit und durchgängige Interoperabilität blieben die Ausnahme.

Das Ergebnis:

    • Statt Interoperabilität entstanden Datensilos.
    • Statt Nutzen entstand zusätzliche Komplexität.

Parallel dazu verlagerte sich der Fokus zunehmend auf zentrale Industriestandards wie OPC UA, dessen Ursprünge im Microsoft-Umfeld (OPC/DCOM) liegen und das mit starker Unterstützung der OPC Foundation als universeller Integrationsansatz in der Branche forciert wurde.

Unsere Erfahrung zeigt jedoch: Integration entsteht im realen Zusammenspiel der Systeme.

In gewachsenen Systemlandschaften entscheidet keine Theorie und keine DIN SPEC, sondern die Fähigkeit, heterogene Systeme tatsächlich miteinander zu verbinden.

Unsere Konsequenz war klar: Fokus auf das, was für den Anwender zählt – und echten Nutzen schafft.

Wofür wir heute stehen

Heute arbeiten wir als Systemintegrator mit eigener, praxiserprobter Plattform – und einem klaren Anspruch: Wir schaffen die Grundlage für funktionierende Ecosysteme – durch Integration, Interoperabilität und reale Betriebserfahrung.

Nachhaltige Lösungen entstehen nicht durch bunte Dashboards, sondern durch Erfahrung.

m2m systems steht für Lösungen, die funktionieren – im Alltag, im Betrieb und im wirtschaftlichen Ergebnis.

Keine Visionen um der Vision willen. Keine Technologie ohne Nutzen.

Sondern: maßgeschneiderte Systeme und Lösungen, die den Übergang in neue Technologien ermöglichen – mit messbarem Mehrwert und nachhaltigem ROI.

Denn am Ende zählt, was für alle funktioniert.